Forschungskooperation

Vertragsunterzeichnung: Deutsch-kanadische Forschungsplattform

Pressemitteilung / 26.10.2017

Am 24. Oktober 2017 haben die Fraunhofer-Gesellschaft und die Universität Alberta eine Forschungskooperation unterzeichnet, um eine Technologieplattform zu starten. Die Plattform wird gemeinsame Projekte unterstützen, um neue Energietechnologien zu entwickeln. Biokraftstoffe, Speicherbatterien und alternative Anwendungen für CO2 sind einige der ersten Themen, wobei ein Projekt bereits im Gange ist.

© Foto Fraunhofer-Gesellschaft

Prof. Dr. Andreas Hornung, Leiter Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg und Vizepräsident (Forschung) Walter Dixon von der University of Alberta unterzeichnen den Vertrag.

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Gruppenfoto aller Teilnehmer bei der Veranstaltung in München.

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Am 24. Oktober 2017 haben die Fraunhofer-Gesellschaft und die University of Alberta eine Forschungskooperation unterzeichnet.

Das erste gemeinsame Projekt der Forschungsplattform ist das Biobatterie-Projekt, welches die TCR®-Technologie in das kanadische Edmonton bringt. Das Biobatterie-Konzept entwickelte maßgeblich Prof. Dr. Andreas Hornung, Leiter Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg. Fraunhofer hat die TCR®-Technologie in Birmingham (UK) bereits erfolgreich getestet, nun soll die Technologie auch in Kanada Anwendung finden. »Die neu entwickelten Technologien werden vor Ort direkt eingesetzt und kommen Edmonton zugute«, erklärt Dr. Amit Kumar, stellvertretender Direktor von Future Energy Systems, der am Biobatterie-Projekt beteiligt ist. »Unsere Expertise und unsere Möglichkeiten, Rohstoffe ausgiebig zu testen, nützen Fraunhofer UMSICHT, sodass wir zusammen ein gutes Team sind«. 

Das kanadische Ministerium für wirtschaftliche Handelsentwicklung, Alberta Innovates, Susteen Technologies Canada und WestJet sind Partner des Projekts Future Energy Systems. Eine Woche vor der Vertragsunterzeichnung besuchte die kanadische Delegation zusammen mit Prof. Dr. Andreas Hornung das Energy Institute an der University of Birmingham in England, an der Hornung einen Lehrstuhl für Bioenergie hat. 

Weitere Technologien in naher Zukunft 

Ein weiteres gemeinsames Projekt ist in Vorbereitung: die Vanadium-Redox-Flow-Batterietechnologie, welche von Fraunhofer entwickelt wurde. »Wir freuen uns, dass wir mit der University Alberta einen guten Partner gefunden haben, um unsere Forschungsaktivitäten international weiter voranzutreiben. Wir tauschen seit einigen Jahren Wissen und Ideen aus und können mit der Unterzeichnung des Vertrags unsere strategische Partnerschaft mit Kanada weiter ausbauen«, so Hornung. 

»Diese Vereinbarung schafft eine Plattform, auf der viele zukünftige Energietechnologien für den Einsatz in Kanada, Deutschland und auf der ganzen Welt entwickelt werden können«, so Kumar abschließend. »Wir freuen uns auf viele Partnerprojekte mit Fraunhofer in den kommenden Jahren«. 

Der Vertrag wurde in München von Walter Dixon, Interims-Vizepräsident (Forschung, Universität Alberta), dem kanadischen Wirtschaftsminister Deron Bilous und der Fraunhofer-Gesellschaft unterzeichnet. Prof. Dr. Andreas Hornung (Leiter Fraunhofer UMSICHT, Institutsteil Sulzbach-Rosenberg), Prof. Dr. Christian Dötsch (Bereichsleiter Energie Fraunhofer UMSICHT Oberhausen) und Samir Binder (Technischer Leiter Fraunhofer UMSICHT Sulzbach-Rosenberg) repräsentierten Fraunhofer UMSICHT.