Ministerin Wanka besucht Fraunhofer UMSICHT

Pressemitteilung / 20.9.2017

Am Donnerstag, 14. September 2017, besuchte Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, den Institutsteil Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg. Prof. Dr. Andreas Hornung, Leiter Institutsteil Sulzbach-Rosenberg, stellte Forschungsstrategien und -projekte aus der Region und weltweit von Fraunhofer UMSICHT vor.

© Foto Fraunhofer UMSICHT

Prof. Dr. Andreas Hornung, Leiter von Fraunhofer UMSICHT Institutsteil Sulzbach-Rosenberg (1.v.rechts), zeigt Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung (Mitte), die produzierten TCR®-Öle.

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Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung bei der Führung durch die Technika von Fraunhofer UMSICHT.

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Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung (Mitte), betankt ein modernes Dieselfahrzeug der neuesten Schadstoffklasse. Prof. Dr. Andreas Hornung, Leiter von Fraunhofer UMSICHT Institutsteil Sulzbach-Rosenberg (2.v.links), fuhr die Ministerin von der Halle zurück zum Haupteingang von Fraunhofer UMSICHT, um die Funktionstüchtigkeit zu demonstrieren.

Alois Karl, Mitglied des Bundestages, hatte den Termin ermöglicht und Bundesbildungsministerin Wanka in seinen Wahlkreis und zu Fraunhofer UMSICHT eingeladen. Die Bundesministerin sowie Landrat Richard Reisinger, Michael Göth (1. Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg) und weitere Mitglieder der CSU-Fraktion kamen nach Sulzbach-Rosenberg, um sich über die Forschungsarbeit vor Ort zu informieren.

Johanna Wanka verwies in ihrem Vortrag darauf, dass es wichtig sei, Forschung zu betreiben, die anwendungsorientiert auftritt. Dies finde sie bei Fraunhofer UMSICHT vor und betitelte das Forschungsinstitut als Paradebeispiel für funktionierende, angewandte Forschung. Ebenso hob sie hervor, dass Fraunhofer UMSICHT für die Region einen positiven Effekt habe.

Grüner Kraftstoff aus biogenen Reststoffen

Die Energiewende und die Problemstellung, wie Energie gespeichert und gewonnen werden kann, ist ein akutes Thema, betonte Johanna Wanka. Dass Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg genau an dieser Problematik arbeitet und Lösungen bietet, z.B. aus Abfall (wie Klärschlamm) Kraftstoff herzustellen oder aus Recycling Rohstoffe zu gewinnen, beeindruckte die Ministerin sehr. Prof. Dr. Andreas Hornung präsentierte ihr und den anwesenden Gästen die Forschungsleistung des Instituts und welche Erkenntnisse aus der Arbeit in den letzten fünf Jahren in den Bereichen Recycling von Rohstoffen und Erschließung von Abfallstoffen zu neuen Antriebsstoffen gewonnen wurden.

Beim Rundgang durch die Technika konnte sich die Delegation von den TCR®-Anlagen und den Anwendungsmöglichkeiten der TCR®-Technologie vor Ort überzeugen. So war es Ministerin Johanna Wanka beim Besuch möglich, ein modernes Dieselfahrzeug der neuesten Schadstoffklasse zu betanken, um die Funktionstüchtigkeit des Kraftstoffes zu testen. Professor Dr. Andreas Hornung fuhr die Ministerin von der Halle zurück zum Haupteingang von Fraunhofer UMSICHT. Johanna Wanka war sichtlich beeindruckt.

»Wir brauchen nicht nur Grundlagenforschung, sondern auch die praktische Anwendung«, betonte die Ministerin, denn nur so sei die Energiewende zu schaffen. Dass Forschung Antworten auf die Frage liefern kann, wie wir die aus Abfall oder nachwachsenden Rohstoffen gewonnene Energie speichern können, sieht sie bei Fraunhofer UMSICHT gegeben.

Regionale und internationale Vernetzung

Außerdem stellte Prof. Dr. Andreas Hornung in seinem Vortrag die gute Vernetzung in der Region mit der Politik, aber auch mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule OTH Amberg-Weiden und regionalen Wirtschaftspartnern heraus. Er zeigte die internationalen Großprojekte, wie die neu installierte Forschungsplattform gemeinsam mit der Universität Birmingham oder das Großprojekt zur Erstellung eines Abfallwirtschaftsplans für das Emirat Kuwait. Fraunhofer UMSICHT gehe es dabei darum, die Balance zu halten, somit regional und gleichzeitig international sichtbar zu sein.