Centrum für Energiespeicherung

Die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien, wie Wind und Sonne, ist natürlichen Schwankungen unterworfen - die Stromerzeugung deckt nicht immer den aktuellen Bedarf. Diese Schwankungen müssen mit geeigneten Energiespeichern oder Fahrweisen von Kraftwerken ausgeglichen werden.

Ein Überangebot an Strom kann somit sinnvoll in speicherbare Energieträger überführt werden. Gleichzeitig muss über geeignete Wärmespeicher thermische Energie zeitlich unabhängig von der Erzeugung bereitgestellt werden.

Das Fraunhofer Centrum für Energiespeicherung ist ein Partner für Wissenschaft und Industrie, der von der Systembetrachtung über die Prozess- und Komponentenentwicklung bis hin zur Umsetzung von chemischen und thermischen Energiespeichern Know-how und Technologien entwickelt und bereitstellt. 

Das Centrum – mit den Standorten Sulzbach-Rosenberg (Fraunhofer UMSICHT, Institutsteil Sulzbach-Rosenberg) und Straubing (Fraunhofer-Projektgruppe »BioCat« des Fraunhofer IGB) – erarbeitet systematisch, mittel- bis langfristig die notwendigen Speichertechnologien. Der Freistaat Bayern unterstützt die Arbeiten des Centrums mit insgesamt rund 20 Mio. Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren.

Die Arbeiten des Centrums konzentrieren sich auf folgende Handlungsfelder:

 

Neubau Technikum

© Fraunhofer UMSICHT

Im Rahmen des vom bayerischen Wirtschaftsministerium geförderten Centrums für Energiespeicherung erhält der Standort Sulzbach-Rosenberg neben den bisherigen Technikumsflächen einen weiteren Neubau, gefördert von der Europäischen Union (Europäischer Fond für regionale Entwicklung), dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Der vom BMBF genehmigte Raumbedarfsplan vom 16. Juli 2015 für den Neubau des Technikums sieht Gesamtkosten (Bau- und Erstausstattung) von 4,750 Mio € netto vor.

Die aktuelle Flächenaufstellung beläuft sich in Summe auf 523 m². Die neue Technikumshalle CES befindet sich im rückwärtigen Teil des Institutsgeländes. Der rechteckige Baukörper wird mit einem Abstand von 5 m (Brandschutz) von der bestehenden Technikumshalle Haus 3 abgerückt und erstreckt sich parallel zum Hauptgebäude. Das Technikum wird über eine Brückenverbindung, die den Leitstand bildet, mit dem Haus 3 verbunden. Die Halle wird auf der dem Hauptgebäude zugewandten Seite mittels großer Schaufenster belichtet, um die Forschung nach Außen transparent darzustellen und Sichtbeziehungen zur Landschaft bzw. zum Haupteingang des Instituts zuzulassen.

Pressemitteilung

 

2.10.2019

Eröffnung CES

Centrum für Energiespeicherung - Technologien für die Energie- und Wärmewende