Forschungsverbund »Neue Materialien in der additiven Fertigung«

Pressemitteilung / 2.10.2018

Der Forschungsverbund »Neue Materialien in der additiven Fertigung« stellt einen grenzübergreifenden Zusammenschluss verschiedener Forschungseinrichtungen dar. Der Verbund erarbeitet Lösungen für die Bereitstellung qualifizierter Pulverwerkstoffe, die Bauteilherstellung und deren Prüfung sowie zu Maßnahmen für die Erzielung einer möglichst hohen Materialeffizienz.

© Fraunhofer UMSICHT

Die additive Fertigungstechnik mit pulverbettbasierten Verfahren steht an der Schwelle der Implementierung in die (digitale) Produktion.

Das grenzüberschreitende Forschungsprojekt, vertreten durch Prof. Dr.-Ing Jürgen Koch von der OTH Amberg-Weiden, Dipl.-Ing. Gerhard Wolf des Fraunhofer UMSICHT Insitutsteil Sulzbach-Rosenberg, sowie doc. Ing. Miloslav Kepka, CSc. von der Westböhmischen Universität in Pilsen (ZČU) und doc. Ing. Petr Tomčík, Ph.D. von der Technischen Universität Ostrau (VŠB) vereint Spezialisten auf unterschiedlichen Fachgebieten aus Bayern und Tschechien.

Durch die Zusammenarbeit der Forschungsinstitutionen werden neue Erkenntnisse in den Bereichen Material, Bauteilfertigung und -behandlung sowie zur Alterung und zum Recycling von Pulvern erarbeitet. Dabei werden die einzelnen Aufgaben und Inhalte innerhalb des Forschungsverbundes aufgeteilt.

Die ZČU befasst sich mit Material- und Bauteilcharakterisierung und AM-Bauprozessen (additive Fertigung), während die VŠB mit Bauteilprüfung und -einsatz und Simulationen betraut ist. Die OTH Amberg-Weiden übernimmt die Aufgaben der Bauteilcharakterisierung, Oberflächenbehandlung und Korrosionsuntersuchungen sowie der Verbundkoordination.

Fraunhofer UMSICHT mit Know-How im Bereich des Metallpulvers  

Fraunhofer UMSICHT aus Sulzbach-Rosenberg trägt mit einem hohen Know-How im Bereich des Metallpulvers zum Gelingen des Forschungsprojekts bei. Sowohl die Herstellung als auch die Wiederverwendung von Metallpulvern stehen dort im Vordergrund.

Zur detaillierten Charakterisierung von Standardlegierungspulvern kommen folgende Verfahren zum Einsatz:

  • Lasergranulometrie
  • REM/EDX, DTA, XRD
  • Verfahren zur Bestimmung der Pulverqualität
  • Entwicklung von Strategien zur Wiederverwendung von Ausschussmaterial

Projektposter  

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