iCycle®

Recycling von Verbundmaterialien

© Fraunhofer UMSICHT / Kurt Fuchs
© Fraunhofer UMSICHT

Der iCycle®-Prozess

 

Der iCycle®-Prozesses ist ein thermochemisches Verfahren zur Stofftrennung. In sauerstofffreier Atmosphäre werden Kunststoffe und andere organische Bestandteile thermisch zersetzt. Auf diese Weise werden nicht nur enthaltene Metalle bzw. Fasern schonend freigelegt, sondern auch heizwertreiche Energieträger in Form von Öl und Gas gewonnen. Der iCycle®-Prozess ist in der Lage, viele Schadstoffe wie Halogene und Dioxine vollständig abzuscheiden bzw. zu eliminieren, so dass Produkte mit besonders hoher Qualität erzeugt werden können.

 

Ein wichtiges Anwendungsfeld für die iCycle®-Technologie ist die Aufbereitung von Shredderrückständen. Diese entstehen beispielsweise bei der mechanischen Aufbereitung von Altfahrzeugen oder Elektronikschrott. Obwohl Sie noch wertvolle Metalle und Energie enthalten, werden Sie meist nur minderwertig, thermisch verwertet.
Mit dem iCycle®- Prozess kann der Anwender hingegen ein Metallkonzentrat erzeugen, das er später an Metallrecycler wie Hütten verkaufen kann. Die mit dem iCycle®-Verfahren gebildeten Energieträger Gas und Öl versorgen dabei nicht nur den Prozess selbst mit Energie, sondern können zur Strom- und Wärmegewinnung für weitere Anlagen genutzt werden.

 

Flyer iCycle®-Verfahren

 

Berichterstattung zum iCycle® Verfahren

Zeitungsartikel Der Neue Tag / 17.7.2018

Grillkohle und Elektroschrott

Im Hof des Fraunhofer-Instituts Umsicht in Sulzbach-Rosenberg steht ein Container, der das Recycling von Elektronikschrott revolutionieren soll.

 

Zeitungsartikel Der Neue Tag / 28.3.2018

Reaktor startet im April

Projekt von Fraunhofer Umsicht macht Rückgewinnung von Metallen aus Elektronikschrott möglich.