Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer testet neuartiges 1-Liter Auto

Pressemitteilung / StMWi / 17.4.2018

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer informierte sich bei Professor Dr. Andreas Hornung, dem Leiter des Institutsteils Sulzbach Rosenberg des Fraunhofer Umsicht, über ein neuartiges Ein-Liter Auto. Das Fahrzeug wird mit Kraftstoff aus biogenen Reststoffen betrieben.

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Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer und Prof. Dr. Andreas Hornung, Leiter des Institutsteils Sulzbach-Rosenberg Fraunhofer UMSICHT

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Der Kraftstoff wird nach dem innovativen TCR-Verfahren (Thermo-Katalytisches-Reforming) des Fraunhofer UMSICHT aus Reststoffen, wie beispielsweise aus Klärschlamm oder aus organischen Abfällen hergestellt. Er kann ohne weitere Motorumbauten in Fahrzeugen genutzt werden. Diese stoffliche und energetische Verwertung von Restbiomasse reduziert die Emission klimaschädlicher Gase und diversifiziert die Rohstoffversorgung. »Innovative Kraftstoffe, wie sie am Fraunhofer UMSICHT entwickelt werden, sind ein wichtiger Beitrag für die umweltschonende Mobilität von morgen und helfen, den Automobilstandort Bayern zukunftssicher zu machen,« so Staatsminister Pschierer.

Wesentliche Forschungsarbeiten für das TCR-Verfahren erfolgten im Rahmen des Centrums für Energiespeicherung, das vom Bayerischen Wirtschaftsministerium an den Fraunhofer-Standorten Sulzbach-Rosenberg und Straubing mit über 16 Mio. € gefördert wurde.

Quelle: StMWi

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»Biomasse treibt Ein-Liter-Auto an« Mittelbayerische Zeitung  

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