7 Fachveranstaltungen und ein Get Together

Pressemitteilung / 4.7.2019

Das Sommersymposium 2019 stand im Zeichen von Rohstoff- und Energiewende-Innovationen. Rund 170 Gäste kamen im Laufe des Tages ans Fraunhofer Institut nach Sulzbach-Rosenberg, um über aktuelle Projekte, neue Technologien, Digitalisierung, Klimaschutz, Energieeffizienz und Recycling zu diskutieren. Der Termin für nächstes Jahr steht fest: am 18. Juni 2020 findet das Sommersymposium 2020 statt.

Sommersymposium / Abendveranstaltung

© Fraunhofer UMSICHT
Prof. A. Hornung bei seinem Vortrag »Technologien für Deutschland, Europa und die Welt«.
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Katarina Reh im Gespräch.
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Großes Buffet mit allerlei Grillspezialiäten.

Energiewende braucht Digitalisierung

Einen Schwerpunkt beim diesjährigen Treffen lag auf der Digitalisierung im Energie- und Rohstoffsektor. Sie gehört zu den "Perspektiven für die Zukunft", die Samir Binder, stellvertretender Leiter des Institutsteils Sulzbach-Rosenberg in seinem Vortrag zum 70-jährigen Bestehen der Fraunhofer-Gesellschaft aufzeigte.

»Wenn wir etwas Erfinden, dann findet das großen Anklang, aber wir müssen auch zügig den Demonstratoren-Status überwinden«, sagte Binder. Ziel müsse sein, mit Hilfe digitaler Planungs- und Engineering-Tools serienreife Prototypen zu entwickeln.

Das vom Freistaat Bayern geförderte neue CES-Technikum wird in diesem Sinne zum Innovationsraum für die Digitalisierung von dezentralen energie-und verfahrenstechnischen Anlagen.Als Enterprise-Lab kann es ferner von Unternehmen als Entwicklungsumgebung für neue, digitale Produkte und Geschäftsmodelle genutzt werden.

Projekt SeaCycle

Katharina Reh, stv. Abteilungsleiterin Kreislaufwirtschaft, stellte zum Abschluss das Projekt SeaCycle vor, das dem Kunststoffmüll-Problem in den Meeren Herr werden will. Sie gewann mit dem Konzept einen Fraunhofer-internen Moonshot-Wettbewerb. »Wir müssen das Problem global lösen«, sagte sie angesichts der globalen Ausmaße des Problems. Ihre Vision: eine Flotte autonom fahrender Schiffe, die miteinander kommunizieren und den Abfall in den Weltmeeren einsammeln und daraus ihren Treibstoff erzeugen.

Das Sommersymposium bot mit anschließendem Get-Together bei oberpfälzischen Grill-Spezialitäten, Getränken und guter Musik bei herrlichem Wetter im "Biergarten" des Fraunhofer Instituts die besten Möglichkeit zum Austauschen und Netzwerken. Bei guter Stimmung trotz der heißen Temperaturen wurde gemeinsam mit den Gästen gefeiert.